Festgeld und Tagesgeld im aktuellen Zinsvergleich

Laufzeitende – Kündigen oder Verlängerung?

Bei einer Anlage als Festgeld wird ein bestimmter Betrag für eine fest vereinbarte Laufzeit angelegt. Es gilt dann zu überlegen am Laufzeitende ob man kündigen oder verlängern möchte. Abhängig von den Vertragsbedingungen der jeweiligen Bank gelten hierfür unterschiedliche Kündigungsfristen, welche Sie auf der Webseite des Anbieters und im zugehörigen Vertrag beim Kontoantrag einsehen können.

Festgeld Laufzeitende – Kündigen oder Verlängerung?

Wer sein Kapital benötigt, für den stellt sich die Frage nach einer Verlängerung nicht. Damit dieser über seine Anlage verfügen kann, ist es in der Regel erforderlich, die Anlage rechtzeitig zu kündigen. In allen anderen Fällen hängt die Frage Festgeld kündigen oder verlängern von den angebotenen Konditionen der betreffenden Bank ab. Bietet diese attraktive Konditionen an, so kann sich eine Verlängerung der Anlage durchaus lohnen. Erhält man dagegen bei einem anderen Kreditinstitut dagegen bessere Zinsen, dann sollte das Festgeldkonto gekündigt und bei der anderen Bank neu angelegt werden.

Zum Ende der Laufzeit  Angebote vergleichen

Die Antwort auf die Frage Kündigung oder Verlängerung hängt in erster Linie von den Konditionen ab, welche man bei einer Verlängerung erhalten würde.  Bevor man sich für eine der beiden Varianten entscheidet, sollte immer ein genauer Vergleich über die vorhandenen Angebote durchgeführt werden. Am einfachsten und schnellsten lassen sich die angebotenen Festgeldkonten mit einem Festgeldrechner wie Sie ihn bei uns finden vergleichen. Dieser ist in der Lage eine Vielzahl von Angeboten zu Festgeldkonten miteinander zu vergleichen. Neben dem Zinssatz wird zu jedem Angebot auch die zu erzielende Rendite direkt angezeigt. Um den Vergleich zu starten, wird einfach nur der Anlagebetrag sowie die Laufzeit in den Rechner eingegeben. Danach erhält der Nutzer einer übersichtliche Aufstellung mit den besten Angeboten.

Unbedingt auf die Kündigungsfristen achten

Wer das Festgeldkonto am Ende der Laufzeit kündigen möchte, sollte sich rechtzeitig über die entsprechenden Kündigungsfristen informieren. Diese können je nach Bank unterschiedlich sein und können den jeweiligen Vertragsbedingungen entnommen werden. Ein Versäumen der Frist führt unter Umständen zu einer automatischen Verlängerung. Die Anlage wird dann nochmals um dieselbe Laufzeit verlängert. Der Anleger erhält hierzu den aktuell günstigen Zinssatz.

Um das Festgeldkonto zu kündigen, reicht in der Regel ein Anruf bei der Bank. Zur eigenen Sicherheit ist es jedoch zu empfehlen die Kündigung immer schriftlich durchzuführen. Für den Fall, dass die Kündigung nicht ausgeführt wird, liegt es am Anleger zu beweisen, dass er das Festgeldkonto auch tatsächlich gekündigt hat.

Bei einigen Banken stellt sich die Frage am Laufzeitende nicht. Die Anlage endet automatisch, wenn die Laufzeit vorbei ist. Es sei denn, der Anleger teilt der Bank vorher mit, dass er eine Verlängerung des Festgeldkontos wünscht.

Ist eine Kündigung auch vor Laufzeitende möglich?

Da Festgeldkonten immer über eine feste Laufzeit abgeschlossen werden, ist eine vorzeitige Kündigung nicht immer möglich. Möchte der Anleger früher über sein Kapital verfügen, so ist dies von der Kulanz der jeweiligen Bank abhängig. In jedem Fall muss der Anleger bei einer vorzeitigen Kündigung finanzielle Einbußen hinnehmen. So erhält dieser für die bereits verstrichene Laufzeit keine Zinsen ausbezahlt. Zudem kann die Bank noch eine Gebühr erheben, wenn das Festgeldkonto vorzeitig gekündigt wird. Aus diesem Grunde sollte die ein Festgeldkonto nur dann vorzeitig gekündigt werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist.

Die beste Laufzeit für die Festgeldanlage finden

Je nach Bank kann der Anleger zwischen Laufzeiten von einem Monat bis hin zu mehreren Jahren wählen. In der Regel erhält man bei einer Anlagedauer zwischen 12 und 24 Monaten die attraktivsten Zinssätze. Der Grund liegt darin, dass Banken die Entwicklung der Zinssätze für diesen Zeitraum noch gut vorhersagen können. Bei längeren Laufzeiten steigen die Zinssätze proportional nur noch gering an. Bei Laufzeiten unter einem Jahr werden ebenfalls eher geringere Zinsen angeboten.

Auf die Einlagensicherung achten

Die gesetzliche Einlagensicherung gilt für alle Banken mit einem Hauptsitz innerhalb der Europäischen Union. Das bedeutet, dass alle Anlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert sind. Die meisten deutschen Kreditinstitute sind zudem noch Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Dadurch sind auch höhere Anlagebeträge geschützt. Bei der Eröffnung des Festgeldkontos ist die Bank verpflichtet, den Kunden über die jeweilige Einlagensicherung zu informieren. Wer sein Geld bei einer Bank außerhalb der EU anlegt, sollte sich vorher genau erkundigen, in welcher Höhe die angelegten Beträge abgesichert sind, da die gesetzliche Absicherung in diesem Fall nicht greift.

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