Festgeld und Tagesgeld im aktuellen Zinsvergleich

Festgeldkonto eröffnen

In Zeiten von Finanzkrisen suchen die meisten Sparer nach einer sicheren Geldanlage. Insbesondere Festgeldkonten erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit. Durch die gesetzliche Einlagensicherung ist das angelegte Kapital zu 100 Prozent sicher und der garantierte Zinssatz macht die Anlage als Festgeld besonders planbar.

Was man vor dem Festgeldkonto eröffnen bedenken sollte

Da es in der Regel nicht möglich ist ein Festgeldkonto vorzeitig zu kündigen sollten sich Anleger genau überlegen, welchen Betrag sie anlegen möchten und wie lange sie den Anlagebetrag entbehren können. Wird das eingesetzte Kapital doch früher als geplant benötigt, ist man auf die Kulanz der betreffenden Bank angewiesen. Auf jeden Fall muss der Sparer bei einer vorzeitigen Kündigung auf die bereits erzielten Zinsen verzichten. Zudem verlangen die meisten Banken eine entsprechende Gebühr, wenn das Festgeldkonto vor dem Ablauf der Laufzeit gekündigt werden soll.

Vor dem Festgeldkonto eröffnen Angebote vergleichen

Die Konditionen der verschiedenen Banken können sich zum Teil deutlich unterscheiden. Um die bestmögliche Rendite zu erzielen, gilt es deshalb vor der Kontoeröffnung die vorhandenen Angebote genau miteinander zu vergleichen. Ein solcher Vergleich lässt sich am besten online mittels unseres Festgeld Zinsvergleichs durchführen. Nachdem der Anlagebetrag und die Laufzeit eingegeben wurde, vergleicht der Rechner die Festgeldkonten vieler verschiedener Banken miteinander. Anhand der gemachten Angaben findet der Festgeldrechner die individuell besten Angebote. Diese werden dann sortiert nach den besten Zinssätzen aufgelistet. Dabei wird zu jedem Festgeldkonto direkt der Zinssatz sowie der Zinsgewinn angezeigt.

Worauf es beim Festgeldkonto ankommt

Bevor Anleger ein Festgeldkonto eröffnen, sollten sie auf einige Punkte besonders achten. Es gibt verschiedene Faktoren, wovon die Höhe der Rendite abhängt.

Kriterien für die Rendite:

  • Zinssatz
  • Laufzeit
  • Mindest– bzw. Maximaleinlage
  • Termin der Zinsgutschrift

Der Zinssatz beim Festgeldkonto

Eine Festgeldanlage lohnt sich natürlich nur dann, wenn der Anleger dafür auch eine entsprechende Rendite erhält. Ein wesentlicher Faktor dafür wie hoch diese ausfällt ist der Zinssatz. Beim Festgeld wird der Zinssatz über die gesamte Laufzeit garantiert. Wie hoch der Zinssatz ausfällt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Die von den Banken angebotenen Zinssätze orientieren sich immer am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Von diesem hängt es ab, wie teuer es für Banken wird sich von der Zentralbank Geld zu beschaffen. Je mehr die Banken für aufgenommenes Geld bezahlen müssen, desto eher werden sie versuchen sich auf andere Weise Geld zu beschaffen. Entsprechend hoch fallen dann auch die Zinssätze aus, die für Geldanlagen geboten werden.

Die passende Laufzeit finden

Die angebotenen Laufzeiten können sich je nach Bank unterscheiden. In den meisten Fällen können Anleger zwischen Laufzeiten von einem Monat und 6 Jahren wählen. In der Regel steigen die Festgeldzinsen bei längeren Laufzeiten an. Allerdings fällt dieser Anstieg aber einer gewissen Laufzeit proportional nur noch sehr gering aus, sodass sich längere Laufzeiten nicht unbedingt lohnen. In der Vergangenheit war es so, dass Banken bei Laufzeiten zwischen 12 und 24 Monaten die attraktivsten Konditionen angeboten haben. Für diesen Zeitraum lässt sich die Zinsentwicklung noch einigermaßen sicher vorhersagen. Natürlich hängt die passende Laufzeit auch davon ab, wie lange der Anleger auf sein Kapital verzichten kann.

Auf Mindest- oder Maximaleinlage achten

Bei einigen Banken kann man nur ab einem bestimmten Mindestbetrag ein Festgeldkonto eröffnen. Dieser liegt in der Regel zwischen 500 und 2500 Euro. Zudem haben einige Banken auch einen Höchstbetrag festgelegt. Bei höheren Anlagebeträgen wird dann nur noch ein sehr geringer Zinssatz angeboten.

Termine der Zinszahlungen

Im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto ist der Termin der Zinszahlungen beim Festgeldkonto nicht so bedeutsam. Bei Anlagen die weniger als 12 Monate laufen erfolgt die Zinszahlung in der Regel zum Ende der Laufzeit. Bei längeren Laufzeiten ist auch eine jährliche Zinszahlung möglich. In diesem Fall kann der Anleger am besten vom Effekt des Zinseszins profitieren. Die unterschiedlichen Laufzeiten der einzelnen Festgelder finden in unserem Festgeldvergleich Berücksichtigung.

Die Sicherheit beim Festgeldkonto

Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung zählt das Festgeldkonto zu den sichersten Anlageformen. Durch die gesetzliche Absicherung sind alle Geldanlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro komplett abgesichert. Voraussetzung ist jedoch, dass die Anleger bei einer Bank mit Sitz innerhalb der EU ein Festgeldkonto eröffnen. Banken mit Hauptsitz in Deutschland sind in der Regel zusätzlich noch Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Die Banken sind übrigens verpflichtet den Kunden schon beim Festgeldkonto eröffnen über die angebotene Einlagensicherung zu informieren.

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