Festgeldkonto

Das Festgeldkonto ist einer der beliebtesten Möglichkeiten der Geldanlage. Eine ganze Zeit wurde das Festgeldkonto durch andere Anlageformen etwas in den Hintergrund gedrängt. Durch die Auswirkungen der Finanzkrise trägt aber vor allem die hohe Sicherheit zur wiedererstarkten Beliebtheit des Festgeldkontos bei.

Diese Vorteile bietet Ihnen das Festgeldkonto im Einzelnen:

  • hohe Renditemöglichkeit
  • hohe Sicherheitsstandards und genaue Planbarkeit
  • keine Gebühren
  • auch für kleinere Anlagebeträge geeignet
  • günstige Besteuerung

Hohe Renditemöglichkeit

Die Zinsen für Festgeldkonten haben sich in der letzten Zeit sehr positiv entwickelt. Die Höhe der Zinsen richten sich in erster Linie nach dem aktuellen Zinsniveau der Kapitalmärkte. Darüber hinaus richten Sie die Festgeldzinsen auch nach der Höhe Ihrer Geldanlage sowie der von Ihnen gewählten Laufzeit. Es gibt zwischen den einzelnen Banken zum Teil recht große Unterschiede. Sie sollten deshalb vor der Anlage einen genauen Vergleich durchführen.

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Hohe Sicherheit und Planbarkeit

Eine der größten Trümpfe des Festgeldkontos liegt in der Sicherheit der Geldanlage. Ihre gesamte Einlage wird durch den gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherungsfonds geschützt. Außerdem ist der Zinssatz während der gesamten Anlagedauer garantiert. Sie können also schon zu Beginn genau errechnen welchen Betrag sie am Ende der Laufzeit erhalten werden. Betreffs der Einlagensicherung kommt es zu Ausnahmen, wenn Sie Ihr Geld bei einer Bank mit Sitz im Ausland anlegen. Hier greift der deutsche Einlagensicherungsschutz nicht. Unter Umständen ist Ihre Einlage dann nur zu einem bestimmten Prozentsatz oder auch gar nicht abgesichert.

Keine Gebühren beim Festgeldkonto

Für Festgeldkonten werden in der Regel keine Kontoführungsgebühren berechnet. Insbesondere bei Direktbanken ist die Kontoführung generell kostenfrei. Sollten Sie Ihre Geldanlage über eine Filialbank tätigen, erkundigen sich bitte vorab, ob die betreffende Bank Gebühren für die Kontoführung berechnet.

Mindesteinlage bei Festgeldkonten

Die Höhe der Mindesteinlage ist von Bank zu Bank unterschiedlich. In aller Regel können Sie ein Festgeldkonto aber schon ab einer Summe von 2500 Euro eröffnen. Wenn man dies mit anderen Geldanlagen wie Fonds vergleicht, ist diese Summe relativ gering, da bei Fonds wesentlich höhere Mindesteinlagen gefordert werden.

Günstige Besteuerung

Zum 01.01.2009 wurde in Deutschland die pauschale Besteuerung von Kapitalerträgen über die Abgeltungssteuer eingeführt. Diese sieht eine Besteuerung von 25 Prozent vor. Dieser Satz liegt in der Regel unter dem persönlichen Steuersatz der Einkommenssteuer. Somit haben Sie nun auch mit dem Festgeldkonto die Möglichkeit die Vorzüge der Abgeltungssteuer zu nutzen. Mehr zum Thema Steuern finden Sie im Ratgeber Teil unter: Versteuerung Festgeldzinsen.

Was passiert mit dem Festgeldkonto nach Ende der Laufzeit?

Es gibt zwei Arten wie mit dem Festgeldkonto nach Ablauf der Laufzeit verfahren wird. Im ersten Fall erhalten Sie Ihre Einlage inklusive der Zinsen auf ein zuvor angegebenes Referenzkonto ausbezahlt. Alternativ ist auch möglich, dass Sie das Festgeldkonto kündigen müssen, um den Betrag zu erhalten. Bleibt die Kündigung dann aus, wird das Festgeld automatisch um die gleiche Laufzeit nochmals verlängert. Hierfür wird dann der aktuelle Zinssatz gewährt. Mehr dazu unter: Festgeld Laufzeitende – Kündigen oder Verlängerung?

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