Festgeld und Tagesgeld im aktuellen Zinsvergleich

Festgeld Anlagedauer

Die Geldanlage Festgeld ist dadurch gekennzeichnet, dass ein bestimmter Geldbetrag für eine fest vereinbarte Laufzeit angelegt wird. Hierfür erhält der Anleger einen für die gesamte Laufzeit garantierten Zinssatz. Da der Anleger vor Ablauf dieser Zeit in der Regel nicht über seine Einlage verfügen kann, sollte die Festgeld Anlagedauer wohl überlegt sein.

Welche Laufzeiten sind möglich?

Je nach Bank werden beim Festgeld unterschiedliche Laufzeiten angeboten. Diese bewegen sich in der Regel zwischen einem Monat und mehreren Jahren. Die Festgeld Anlagedauer hat unter anderem auch einen Einfluss auf die Rendite, welche die Anlage als Festgeld einbringt. Je länger das Geld angelegt wird, desto höher ist in der Regel auch der Zinssatz, den eine Bank anbietet. Allerdings steigen die Zinssätze bei sehr langen Laufzeiten nur noch relativ gering. Deshalb ist es zumeist rentabler, eine kürzere Laufzeit zu wählen und das Kapital danach erneut anzulegen. Experten raten zu einer Festgeld Anlagedauer zwischen 12 und 24 Monaten. Dies ist ein Zeitraum, für den die Banken die allgemeine Zinsentwicklung noch einigermaßen sicher einschätzen können. Da diese bei längeren Laufzeiten nicht mehr sicher eingeschätzt werden kann, sind die Banken eher vorsichtig bei den Zinsen, die sie hierfür anbieten.

Was geschieht bei einer vorzeitigen Kündigung?

Anleger sollten bei der Eröffnung eines Festgeldkontos genau überlegen, wie lange sie auf den angelegten Betrag verzichten können. Im Zweifelsfall solle man sich eher für eine kürzere Laufzeit entscheiden. Wer dennoch vor dem Ende der Laufzeit über sein Kapital verfügen muss, ist darauf angewiesen, dass sich die Bank entsprechend kulant verhält. Für den Fall, dass die Bank eine vorzeitige Kündigung erlaubt, lässt sie sich diese entsprechend bezahlen. So muss der Anleger in der Regel auf die Zinsen für die bereits vergangene Laufzeit verzichten. Zudem verlangen die meisten Banken für die vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos eine entsprechende Gebühr. Deshalb sollte man eine Kündigung während der Festgeld Anlagedauer nur im absoluten Notfall in Erwägung ziehen.

Was passiert nach Ende der Laufzeit?

Neigt sich die Festgeld Anlagedauer dem Ende, dann sollte der Anleger frühzeitig überlegen, ob er diese kündigen oder verlängern möchte. Die genauen Kündigungsfristen weichen zwischen den einzelnen Banken ab und können den jeweiligen Vertragsbedingungen entnommen werden. Wir die Kündigungsfrist versäumt, so führt dies oftmals zu einer automatischen Verlängerung um dieselbe Laufzeit. Die Bank legt hierfür automatisch den aktuell gültigen Zinssatz für die betreffende Anlagedauer fest. Eine Kündigung kann sowohl telefonisch wie auch schriftlich erfolgen. Damit ein Nachweis über die Kündigung vorliegt, sollte diese jedoch immer schriftlich erfolgen. Wird der Anlagebetrag nicht benötigt und bietet die Bank aktuell gute Konditionen an, kann die Festgeldanlage natürlich auch verlängert werden. In diesem Fall wird ein neuer Vertrag geschlossen und die Anlagedauer sowie der Zinssatz neu festgelegt.

Vor dem Abschluss Angebote vergleichen

Festgeldkonten werden heutzutage von fast allen Banken angeboten. Dadurch können Anleger leicht den Überblick verlieren. Um die besten Angebote zu finden, sollte man deshalb die verschiedenen Festgeldkonten genau miteinander vergleichen. Hierzu eignet sich ein kostenloser Festgeld Zinsvergleich, wie Sie ihn bei uns finden. Dieser ist in der Lage eine Vielzahl von Festgeldkonten hinsichtlich ihrer Konditionen miteinander zu vergleichen. Am Ende erhält man eine übersichtliche Liste mit den aktuell besten Angeboten im Festgeldvergleich. Diese sind nach der Höhe des Zinssatzes sortiert, wobei der Zinsgewinn ebenfalls angegeben wird.

Was versteht man unter der Einlagensicherung?

Alle Festgeldkonten, welche bei einer Bank mit Hauptsitz in der EU eröffnet werden, sind bis zu einem Betrag von 100.000 Euro geschützt. Bei deutschen Kreditinstituten ist auch eine höhere Absicherung möglich, da diese zumeist noch Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind. Die Bank ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet, den Kunden vor der Eröffnung eines Festgeldkontos über die vorhandene Einlagensicherung zu informieren. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber Teil unter Einlagensicherung.

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