Festgeld und Tagesgeld im aktuellen Zinsvergleich

Dauerauftrag

Ein Dauerauftrag wird unter anderem auch als Dauerüberweisung bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Anweisung an die Bank, einen gleichbleibenden Betrag jeweils zu einem bestimmten Termin an immer denselben Empfänger zu übertragen. Der Dauerauftrag hat den Vorteil, dass er nur einmal erteilt werden muss. Wir der Dauerauftrag zeitlich nicht begrenzt, so gilt dieser solange, bis er vom Auftraggeber widerrufen wird. Ein Widerruf muss mindestens fünf Tage vor der nächsten Buchung bei der Bank vorliegen. Im Gegensatz zu einem Lastschrifteinzug können die Buchungen bei Daueraufträgen nicht storniert werden. Daueraufträge sind nur dann möglich wenn sowohl der Auftraggeber, wie auch der Zahlungsempfänger über ein eigenes Konto verfügt.

Für einen Dauerauftrag muss der Auftraggeber dieselben Daten wie bei einer Überweisung angeben. Dies sind im Einzelnen der Name und die Kontonummer des Empfängers, die Bankleitzahl der empfangenden Bank, der Betrag sowie der Name und die Kontonummer des Auftraggebers. Zusätzlich muss bei Daueraufträgen noch der Termin genannt werden, zudem diese ausgeführt werden sollen. Der Dauerauftrag muss unterschrieben oder bei Einreichung über das Onlinebanking mit einer gültigen TAN versehen sein. Der Auftraggeber kann den Ausführungstermin frei wählen. Möglich ist beispielsweise eine monatliche, zweimonatliche oder auch halbjährliche Ausführung.

Daueraufträge werden bevorzugt bei der Zahlung von regelmäßigen gleichbleibenden Beträgen wie Miete oder Strom verwendet. Zudem können mit einem Dauerauftrag auch regelmäßige Überträge auf ein Spar- oder Tagesgeldkonto getätigt werden. Da beim Festgeldkonto der gesamte Anlagebetrag zu Beginn auf das Festgeldkonto eingezahlt wird, spielt ein Dauerauftrag hier keine Rolle. Einige Banken bieten auch Daueraufträge ohne festen Betrag an. So kann beispielsweise das zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhandene Guthaben eines Girokontos auf das Tagesgeldkonto übertragen werden.

Daueraufträge werden von fast allen Banken angeboten. In der Regel können diese über das Onlineportal der Bank angelegt werden, Voraussetzung für die Ausführung des Dauerauftrags ist eine ausreichende Deckung in Form eines Guthabens oder eines eingeräumten Dispositionskredits. Bei nicht ausreichender Deckung erfolgt eine Rückbuchung durch die Bank. Die Kosten hierfür werden anschließend dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.